Mandantenrundschreiben 2/2018

Kindergeld: Ende der Berufsausbildung • Doppelte Haushaltsführung • Steuerliche Folgen des Handels mit Bitcoins • Steuererklärung 2017: Wegfall der Belegvorlagepflicht

Sehr geehrte Damen und Herren,


nun stehen die Zeichen auf eine weitere große Koalition aus CDU/CSU und SPD, so dass der politische
Stillstand hoffentlich bald ein Ende hat. Aus steuerlicher Sicht sind derzeit von politischer Seite keine
großen Reformen zu erwarten. Der Solidaritätszuschlag soll sukzessive wegfallen – in dieser
Wahlperiode mit einem „deutlichen ersten Schritt", der rund 90 % der Zahler voll entlastet. Zudem ist ein
„Baukindergeld" von 1 200 € pro Kind und Jahr über zehn Jahre und eine Erhöhung von
Kindergeld/Kinderfreibetrag vorgesehen. Ferner soll die Abgeltungsteuer auf Zinserträge abgeschafft
werden. Weiterhin will sich die Regierung für einen gemeinsamen Rahmen für Unternehmenssteuern in
Europa einsetzen. Sie unterstützt daher die deutsch-französische Initiative für eine gemeinsame
Bemessungsgrundlage und Mindeststeuersätze bei der Körperschaftsteuer.

 

Wesentliche Entwicklungen sind in den kommenden Jahren allerdings im Bereich der Umsatzsteuer zu
erwarten. Treiber ist insofern die EU, welche bereits konkrete Vorschläge gemacht hat, um das
bestehende Umsatzsteuersystem betrugssicher zu machen.


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